Gutes Hören – Lebensqualität, die man spürt.

Hören verbindet uns mit dem Menschen, der Umwelt und mit den kleinen Momenten des Alltags. Doch das Hörvermögen kann sich im Laufe des Lebens verändern – oft schleichend und unbemerkt. Moderne Hörgeräte bieten heute vielfältige Möglichkeiten, einen Hörverlust auszugleichen und wieder aktiv am Leben teilnehmen zu können und somit deutlich mehr Lebensqualität zu erreichen.

Ihr weg zum besseren Hören

Schritt 1 - CheckIn (Erstkontakt)

Im ersten Schritt erhalten Sie Informationen rund um das Thema "hören & verstehen" bei uns im Fachgeschäft inklusive:

  • Optional: Höranalyse zu Ihrer Lebenssituation
  • Aufklärenden Beratung zum Thema “hören & verstehen” 

Bitte denken Sie an Folgendes bei Ihrem ersten Termin bei uns vor Ort!

  • Hörgeräteverordnung von Ihrem HNO-Arzt bei Erstversorgung
  • Ihre/n Frau/Mann oder eine andere Person des Vertrauen, die Sie gegebenenfalls unterstützend bei einem ersten Kennenlerntermin mit uns dabei haben möchten

Sie sind bereits mit Hörgeräten versorgt und möchten mehr über Ihr Hörpotential mit Ihren Hörgeräten erfahren oder eine Zweitmeinung einholen? Nach einer Höranalyse und Überprüfung Ihrer Hörgeräte können wir Ihnen mit Rat & Tat zur Seite stehen und bei Bedarf Ihre Hörgeräte auf den neuesten Stand bringen.

Schritt 2 - Annäherungen: Ihr finales Hörkonzept (Vorgespräch/Beratung)

Das erwartet Sie bei Ihrem ersten Termin:

  • Kostenloser Hörcheck und audiologische Auswertung
  • Auswertung Ihrer weiteren Analyseergebnisse zur Lebenssituation und professionelle Einschätzung
  • Erleben verschiedener Hörlösungen und Technologien und vieles mehr...
  • Auswahl Ihres Wunsch-Hörsystems

Auf Basis Ihrer Analyseergebnisse wird Ihr Wunsch-Hörgerätemodell vorbereitet.

Schritt 3 - Maßgeschneidert hören mit Ihrem individuellen Hörkonzept (Erstanpassung, Kontrolle 1und 2)

  • Maßgeschneiderte Einstellung Ihres favorisierten Hörsystems
  • Hörgerätezubehör und -technik
  • Einstellung der Hörgeräte und Ihr individueller Plan für die Zukunft

Dabei setzen wir auf eine aufmerksame Untersuchung sowie umfassende Einschätzung der individuellen Hörsituation mit anschließender bedarfsgerechter Einstellung und Anpassung Ihrer Hörsysteme.

Schritt 4 - CheckOut (Abschluss)

Diese Themen erläutern wir in diesem Termin:

  • Pflege und Reinigung der Hörgeräte
  • Reparatur der Hörgeräte
  • Wartung der Hörgeräte

..und schon kann Ihre Hörreise an Fahrt aufnehmen!

Viel Lärm um nichts?

Von den Ursachen und Folgen einer Schwerhörigkeit

Unser Gehör ist rund um die Uhr im Einsatz. Schwerhörigkeit ist daher eine ernst zu nehmende Einschränkung der Lebensqualität. In Deutschland sind rund 15 Millionen Menschen davon betroffen. Eine Abnahme des Hörvermögens mit steigendem Alter ist normal. Neben dem Alterungsprozess sind wir in Industrienationen aber auch zunehmend einem höheren Geräuschpegel ausgesetzt. Und auch kurzfristige, extreme Lärmbelastungen, wie bei Konzerten oder in Diskotheken, können die Sinneszellen im Ohr und unser Gehör ernsthaft schädigen.

Wenn Hören zur Anstrengung wird

In den meisten Fällen ist eine Schwerhörigkeit ein schleichender Prozess. Verringert sich die Reizempfindlichkeit im Innenohr, nimmt das Gehirn zunächst nur hohe Schallinformationen nicht mehr wahr. Betroffene „überhören“ Vogelgezwitscher oder Kinderstimmen. Die Geräuschinformationen, die dabei verloren gehen, kann das Gehirn eine ganze Weile durch das Erinnerungsvermögen rekonstruieren. Daher dauert es oft sehr lange, bis eine Hörminderung wirklich störend wird oder auffällt. Durchschnittlich vergehen 10 Jahre vom Beginn einer Hörminderung bis zur Versorgung mit einem Hörgerät. Doch bleibt eine Schwerhörigkeit unversorgt, verlernt das Gehirn irgendwann, Geräusche und Sprache voneinander zu unterscheiden. Einem Gesprächsverlauf zu folgen, wird dann sehr anstrengend. Betroffene fühlen sich oft isoliert und ziehen sich immer mehr aus dem Alltag zurück.


Demenzprophylaxe

Rudi Assauer, Ronald Reagan und Margaret Thatcher – das sind drei prominente Beispiele für die weltweit etwa 47 Millionen Menschen mit Demenz. Ungefähr anderthalb Millionen von ihnen leben in Deutschland. Bislang gibt es kein Heilmittel gegen Demenz oder seine häufigste Form, Alzheimer. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass es einige Faktoren gibt, die dem Abbau des Gehirns und dem Verlust der geistigen Fähigkeiten entgegenwirken können.

Gutes Hören schützt das Gehirn

Dass regelmäßige Bewegung, gesundes Essen und soziale Aktivitäten das Gehirn fit halten, ist bekannt. Darüber hinaus sorgt alles, was das Gehirn anregt, bestehende Verknüpfungen aktiv zu halten sowie neue Verknüpfungen herzustellen, für eine stabilere und länger anhaltende geistige Fitness. Relativ jung ist die Erkenntnis, dass gutes Hören ebenfalls dabei hilft, unsere Synapsen in Bewegung zu halten. Studien zeigen, dass schon eine geringe Hörschwäche das Risiko an Demenz zu erkranken, um das Doppelte erhöht. Eine starke Hörminderung verfünffacht das Risiko sogar.

Der Grund: Wir hören mit den Ohren, aber wir verstehen mit dem Gehirn. Wer schlecht hört, mutet auch seinem Gehirn eine Menge zu. Es muss sich nämlich unheimlich anstrengen, um Gesagtes zu entschlüsseln. Das kostet viel Energie, die dann für andere Gehirnbereiche fehlt. In der Folge nimmt die geistige Fitness ab und das Risiko einer Demenzerkrankung steigt. Wer sich bestmöglich gegen eine Demenz wappnen will, sollte also noch ein Stückchen weiterdenken als nur bis zum Gehirn. Die rechtzeitige Behandlung einer Hörminderung gehört genauso zur Vorsorge wie kognitives Training. Denn Hörgeräte sorgen für das richtige Teamwork zwischen Kopf und Ohr.


Smarte Hörgeräte

Hörgeräte der neuesten Generation sind wahre Wunderwerke. Sie werden nicht nur immer kleiner und unauffälliger, sie können auch immer mehr. Und bieten damit in einer zunehmend vernetzten Welt einen weiteren Mehrwert in Sachen Lebensqualität. Wer von Schwerhörigkeit betroffen ist, möchte in erster Linie eines: Wieder besser hören und wieder an Unterhaltungen teilnehmen können sowie sich wieder integriert fühlen.

Mehr als Hören: Smarte Technik fürs Leben

Für das beste Hörerlebnis scannen moderne Hörgeräte ihre Umgebung bis zu 500 Mal pro Sekunde akustisch, erkennen Stimmen und Störgeräusche und filtern sie. Sie bieten allerdings noch einen anderen Nutzen. Denn sie lassen sich mittlerweile mit den täglichen Dingen des Lebens vernetzen. Smarte Hörgeräte kann der Nutzer bequem per App vom Smartphone aus steuern. Damit lässt sich die Lautstärke oder die Bass-­ und Höhenbalance regeln, die Schallquelle in ihrer Richtung eingrenzen, der Batteriestatus checken oder das Hörprogramm auswählen. Einige Smartphone-­Hersteller bieten diese Funktionen mittlerweile sogar bereits in das Handy integriert an, sodass das Hörgerät ohne spezielle App direkt ansteuerbar ist. Viele Hörgeräte bieten außerdem die Möglichkeit, sich mit dem Fernseher oder Telefon zu verbinden, sodass der Ton ohne Umwege auf dem Ohr ankommt und nebenbei noch eine Unterhaltung geführt werden kann.

Die Möglichkeiten, einem barrierefreien Leben durch smarte Hörsysteme näher zu kommen, sind noch längst nicht ausgeschöpft: Das Potenzial ist riesig. Man denke nur einmal an die Vernetzung eines Hörgeräts mit der Haustürklingel, der Alarmanlage oder gar dem Rauchmelder. Dann wird das Hörsystem nicht nur zum smarten Bindeglied zu Multimedia, sondern sogar zum Lebensretter.

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In nur drei Minuten können Sie Ihre Fähigkeiten testen, bestimmte Wörter und Zahlen in einer lärmenden Umgebung zu unterscheiden.

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